《Das Rheingold / Scene 2:"Immer ist Undank Loges Lohn!"》LRC歌词下载

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[00:00.000] 作曲 : Richard Wagner
[00:00.000]Immer ist Undank Loges Lohn!
[00:05.420]Für dich nur besorgt, sah ich mich um,
[00:10.532]durch stöbert im Sturm alle Winkel der Welt:
[00:17.397]Ersatz für Freia zu suchen,
[00:22.111]wie er den Riesen wohl recht.
[00:29.966]Umsonst sucht' ich, und sehe nun wohl:
[00:36.085]in der Welten Ring nichts ist so reich,
[00:42.006]als Ersatz zu muthen dem Mann
[00:48.485]für Weibes Wonne und Werth!
[01:16.627]So weit Leben und Weben,
[01:21.464]in Wasser, Erd' und Luft,
[01:25.683]viel frug' ich, forschte bei allen,
[01:29.417]wo Kraft nur sich rührt, und Keime sich regen:
[01:34.692]was wohl dem Manne mächt'ger dünk',
[01:39.046]als Weibes Wonne und Wert?
[01:50.429]Doch so weit Leben und Weben,
[01:55.162]verlacht nur ward meine fragende List:
[02:00.093]in Wasser, Erd' und Luft,
[02:04.185]lassen will nichts von Lieb' und Weib.
[02:25.239]Nur einen sah' ich,
[02:27.230]der sagte der Liebe ab:
[02:30.605]um rothes Gold entrieth er des Weibes Gunst.
[02:38.860]Des Rheines klare Kinder
[02:42.940]klagten mir ihre Noth:
[02:47.027]der Nibelung, Nacht-alberich,
[02:49.484]buhlte vergebens um der Badenden Gunst;
[02:52.604]das Rheingold da raubte sich rächend der Dieb:
[02:58.913]das dünkt ihn nun das theuerste Gut,
[03:06.114]hehrer als Weibes Huld.
[03:16.760]Um den gleißenden Tand, der Tiefe entwandt,
[03:21.229]erklang mir der Töchter Klage:
[03:24.919]an dich, Wotan, wenden sie sich,
[03:28.744]daß zu Recht du zögest den Räuber,
[03:32.857]das Gold dem Wasser wieder gebest,
[03:39.641]und ewig es bliebe ihr eigen.
[03:59.656]Dir's zu melden gelobt' ich den Mädchen:
[04:04.633]nun lös'te Loge sein Wort.
[04:11.472]Thörig bist du, wenn nicht gar tückisch!
[04:14.716]Mich selbst siehst du in Noth:
[04:18.471]wie hülf' ich andern zum Heil
[04:22.280]Nicht gönn' ich das Gold dem Alben;
[04:25.073]viel Noth schon schuf uns der Niblung;
[04:28.557]doch schlau entschlüpfte unserm Zwange immer der Zwerg.
[04:32.882]Neue Neidthat sinnt uns der Niblung,
[04:37.023]gibt das Gold ihm Macht.
[04:41.443]Du da, Loge! sag' ohne Lug:
[04:44.690]was Großes gilt denn das Gold,
[04:49.030]daß dem Niblung es genügt?
[04:54.652]Ein Tand ist's in des Wassers Tiefe,
[04:58.205]lachenden Kindern zur Lust;
[05:03.436]doch ward es zum runden Reife geschmiedet,
[05:08.755]hilft es zur höchsten Macht,
[05:13.120]gewinnt dem Manne die Welt.
[05:19.136]Von des Rheines Gold hört ich raunen:
[05:23.903]Beuterunen berge sein rother Glanz;
[05:30.598]Macht und Schätze schüf' ohne Maaß ein Reif.
[05:43.765]Taugte wohl des gold'nen Tandes gleißend Geschmeid
[05:49.003]auch Frauen zu schönem Schmuck?
[05:55.038]Des Gatten Treu' ertrotzte die Frau,
[05:58.710]trüge sie hold den hellen Schmuck,
[06:03.791]den schimmernd Zwerge schmieden
[06:07.023]rührig im Zwange des Reifs.
[06:18.112]Gewänne mein Gatte sich wohl das Gold?
[06:35.786]Des Reifes zu walten,
[06:40.634]räthlich will es mich dünken.
[06:49.117]Doch wie, Loge, lernt' ich die Kunst?
[06:53.483]wie schüf ich mir das Geschmeid?

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